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Menschsein l°eben

Veranstaltungen zu Thema Eigenwahrnehmung mit Sylvia Gräf-Kuschewski
Meine Arbeit möchte Mut machen, dem eigenen Wesen nachzuspüren, um zu werden, was wir sind: Menschen – alle gleich und dennoch unverwechselbare Unikate. Der Weg der Wahrnehmung ist ein radikaler Weg das L°eben zu bejahen und akzeptiert jede Erfahrung, die das L°eben in uns verwirklicht. Achtsam l°eben heißt nicht sich zu kontrollieren, zu optimieren, oder seine Leidenschaft in Gelassenheit zu ertränken. Achtsam l°eben heißt wahrnehmen, wer wir sind und wie wir dem L°eben begegnen. Viele Krankheiten und Beschwerden, die wir behandeln, basieren auf unterdrückten Emotionen, Überforderung, Schuldgefühlen oder der Verleugnung der eigenen Natur.

Die Funktionen unseres Körpers ändern sich mit den Bewertungen unserer Empfindungen. Emotionen und Glaubenssätze lösen Kaskaden biochemischer Cocktails aus. Unser Körper folgt seinen alten Programmen mehr als seiner modernen Vernunft. Üben wir unseren Gefühlen und Wahrnehmungen wertfrei zu begegnen, reduziert dies die Stresshormone in unserem Blut. Das ist wissenschaftlich bewiesen. Deshalb braucht es oft nur das Einfühlen in den Körper und den Mut das eigene Selbstbild auf den Prüfstand zu stellen, um auch chronische Beschwerden positiv zu beeinflussen. Wie wir wahrnehmen, bestimmt, wie wir l°eben. Wir Menschen sind für mich das Herz der Erde. Wir sind die einzigen Wesen dieser Welt, die selbst entscheiden können, ob sie es zum Wohle aller schlagen lassen, oder nur für sich. Der Weg zu beiden Zielen ist die (Eigen)Liebe. Unsere Wahrnehmung führt uns auch dorthin. Es lohnt sich, denn unser Körper ist das einzige Zuhause, dass wir im Leben haben. Diese Reise zur inneren Wahrheit können wir überall praktizieren: bei der Arbeit, in der Familie, mit Freunden, im Supermarkt und in politischen Diskussionen.

Mehr Gründe, warum das Training der achtsamen Wahrnehmung Sinn macht: weiterlesen

Die Kraft der Authentizität

“Kann man aufgeben zu sein, was man ist?” fragt Robert Lax, der Schriftsteller. Nein, wir können uns nur vergessen – besonders, wenn viel los ist im L°eben.“ Unsere Natur, mit seinen Talenten und Begabungen ist angeboren. Wir brauchen sie nur wahrnehmen und  annehmen, um sie zu entfalten und das Beste zu werden was wir sind. Denn sind wir echt, ganz selbst, sind wir unverfälscht, kraftvoll, entspannt souverän, kreativ, ein unverwechselbares Unikat und damit konkurrenzlos. Wir müssen nicht erst ‘etwas‘ werden. Wir dürfen uns entfalten und sein, wer wir sind. Aber sind wir dann echt, sind wir nicht immer selbstbewusst und klug. Dann gibt es auch Momente, in denen wir ratlos und unsicher sind. Das gilt es auszuhalten.

Manche sagen, wenn wir uns nur genügend anstrengen, können wir alles schaffen und werden, was wir uns wünschen. Versuchen wir uns aber zu optimieren, indem wir unsere Gefühle verdrängen, erhöhen wir das Risiko auszubrennen oder krank zu werden. Verlieren wir den Kontakt zu uns, verlieren wir auch unsere Menschlichkeit und Empathie. Das wiederum reduziert unsere Entscheidungsfähigkeit.

Das Wort WIE kann uns helfen unserem Wesen treu zu bleiben. WIE nehme ich wahr? WIE geht es mir? WIE fühlt sich Überforderung in mir an? WIE kann ich meine Grenzen wahren und das, was erledigt werden sollte, auf eine Weise tun, die mir gerecht wird? WIE begegne ich anderen und andere mir? Üben wir uns in Achtsamkeit, fragen wir auch: “WER dient hier WEM?”

Der Schlüssel zu einem authentischen L°eben ist unser Körper. Er ist die Bühne, auf der unsere Gefühle und Gedanken spielen, unsere Konflikte und Vorurteile mitgestaltet werden. Verstehen wir seine Sprache können unsere Emotionen uns nicht mehr so leicht in die Irre führen. Hören wir ihm aktiv zu, erkennen wir auch seine Bedürfnisse und erhalten unsere Gesundheit. Unsere Wahrnehmung kann eine Brücke bauen über den Fluss, der unser Körper ist. Von einem Ufer, das Verstand heißt, zum anderen, wo die Weisheit seiner Sinne, aber auch unsere Triebe wohnen. Unser Bewusstsein kann beide Ufer verbinden und verwirklichen, was uns und die Welt gesünder macht: Mehr Menschlichkeit!

Echtheit braucht den Mut ganz Mensch zu sein und dafür auch Konflikte durchzustehen. Sind wir als Original authentisch ist unsere Integrität nicht verhandelbar. Die Selbstwahrnehmung lässt uns in unserem Körper, wie auf einem Felsen Wurzeln schlagen und lädt uns ein, dort, wo wir stehen, auch unseren Platz einzunehmen. SRI – Selbstwahrnehmung, Reflexion und Integration unserer Erlebnisse schenkt uns Authentizität, Vertrauen und den Mut Neues zu wagen. Die Schriftstellerin Hilde Domin ruft uns zu:

Lasst uns die Welt in die Luft werfen, damit frischer Wind durch sie hindurchwehen kann!

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